Wir verfügten über mehrere Draisinen für 4 oder 5 Fahrgäste. Die Einteilung der Fahrgäste auf die
Fahrzeuge nahmen die Fahrtbegleiter nach Absprache mit Ihnen vor Ort vor. Zu späterer Zeit ist auch jederzeit
ein Wechsel möglich. Aus Sicherheitsgründen war pro Fahrgast ein Sitzplatz vorgeschrieben. Kinder von 4-13 Jahren
können auch zusammenrücken; kleinere Kinder sollten von einem Erwachsenen auf den Schoß mitgenommen werden. Aufgrund
der vorhandenen Draisinenanzahl konnten wir derzeit Gruppen mit bis zu 30 Fahrgästen auf einmal zusammen transportieren.
Größere Gruppen mussten aufgeteilt werden. Es bestand aber die Möglichkeit, dass ein Teil der Gruppe ein Teilstück
der Strecke mit der Draisine befährt und die andere Hälfte den Weg wandernd zurücklegt. Man traf sich dann an vereinbarten
Punkt und wechselt dann für die Rückfahrt / Rückwanderung.
Die Technik
Wir fuhren mit Fahrraddraisinen (siehe Bild). Sättel und Lenker sind höhenverstellbar, sodass Kinder ab ca. 8 Jahren
auch mal selber mittrampeln können. Bei den 4er-Draisinen sind es zwei, bei den anderen 3 Trampler. Für die restlichen
Fahrgäste waren jeweils Sitzplätze vorhanden. Die Übersetzung war so eingestellt, dass ohne größere Anstrengungen ein
Fahrbetrieb möglich ist. Gelenkt wurde natürlich nicht mit dem Lenker, dafür hatten wir dann Weichen. "Umkippen" ist
nicht möglich. Vor Beginn der Fahrt fand eine Einführung in die sehr nutzerfreundliche Bedienung der Fahrzeuge
durch unser Personal statt.
Ab letzten Frühjahr hattn wir noch zwei weitere Draisinen haben. Diese sind geeignet,
Menschen mit Handicap mitsamt Rollstuhl zu befördern.
Die behindertengerechten Draisinen wurden gefördert von:
Das Fahrpersonal
Alle Fahrten auf der Wuppertalbahn wurden durch unser Personal begleitet. Sie befuhren die Strecke
also nicht in Eigenregie, wie bei ähnlichen Draisinenbahnen. Unser Fahrpersonal fuhr mit, um unter anderem
die unbeschrankten Bahnhübergänge zu sichern. Dies ist eine gesetzliche Auflage bei der Fahrt auf einer
echten Eisenbahnstrecke. Sie sollten Ihren Fahrspaß schließlich ungefährdet erhalten. Während der Fahrt konnte
man die Seele baumeln lassen und dieses besondere Erlebnis genießen. Zusätzlich konnte Ihnen das Fahrpersonal
auch viele Auskünfte geben und Geschichten zu der Strecke erzählen. Sie fühlten sich sehr bald in alte Zeiten zurückversetzt.
Zeitplan / Pausen
Im Fahrplan waren für den gesamten Trail ca. 2 3/4 Stunden vorgesehen. Da für die reine
Fahrzeit je nach Sportlichkeit der Teilnehmer ca. 1,5 Stunden ausreichen, konnten auch Zwischenstopps
eingelegt werden. Also war jederzeit ein Wechsel an den Pedalen oder eine Pause drin